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Resistenzen flotter als neue Antibiotika

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GRAZ – Die Zahl der direkten Todesfälle, die in der EU durch nosokomiale Infektionen verursacht werden, wird auf 37.000 pro Jahr geschätzt. Etwa die Hälfte davon geht auf das Konto resistenter Mikroorganismen. Der steirische Infektiologe Dr. Thomas Valentin zeichnet ein düsteres Bild: Beim Wettlauf zwischen Resistenzentstehung und Entwicklung neuer Antibiotika scheint die Pharmaindustrie derzeit auf verlorenem Posten zu stehen.

Ähnliche Schätzungen wie in der EU gibt es auch aus den USA: Zwischen Boston und Los Angeles sollen jährlich 23.000 Todesfälle direkt auf resistente Keime zurückzuführen sein. Noch größer dürfte aber die indirekte Mortalität durch infektionsbedingte Komplikationen sein, etwa durch notwendige Operationen oder ein therapiebedingtes Nierenversagen. Resistenzen verursachen nicht nur großes Leid, sondern auch hohe Kosten für das Gesundheitssystem und die Volkswirtschaft.

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