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Prostata- und Peniskarzinom

ProstatakarzinomDas Prostatakarzinom ist der häufigste Tumor des Mannes, wobei ein nicht zu unterschätzender Anteil der Patienten ein kastrationsresistentes Karzinom entwickelt. Im Gegensatz dazu ist das Peniskarzinom eine in den Industriestaaten eher selten vorkommende Tumorart. Ein Überblick.

Kastrationsresistentes Prostatakarzinom

Das Prostatakarzinom (PCa) ist mit einer Neuerkrankungsrate von 69/100.000 nach wie vor die häufigste Krebserkrankung der männlichen Bevölkerung Österreichs. Laut Statistik Austria wurden im Jahr 2011 4.722 Neuerkrankungen registriert – im selben Zeitraum sind 1.146 Männer daran verstorben. Mit einer Sterblichkeitsrate von 14/100.000 – das entspricht in etwa jedem zehnten Krebstodesfall – stellt das PCa weiterhin die dritthäufigste Krebstodesursache für die männliche Bevölkerung dar. Bedingt durch verstärkte Vorsorge mit PSA-Bestimmung kam es in den letzten Dekaden zu einer Verschiebung der Tumorstadien zugunsten des lokalisierten PCa (60 Prozent). Dennoch entwickelt ein nicht unerheblicher Anteil der Patienten ein kastrationsresistentes PCa, das einer speziellen Behandlung bedarf.

Definition

Um von einem kastrationsresistenten PCa sprechen zu können, müssen laut Leitlinien der European Association of Urology (EAU-Guidelines on Prostate Cancer, Update 2014) folgende Kriterien erfüllt sein:

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