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Pleuramesotheliom-Forschung in Wien

© MedUni WienAm Comprehensive Cancer Center Vienna (CCC), einer gemeinsamen Einrichtung der Medizinischen Universität Wien und des Allgemeinen Krankenhauses der Stadt Wien, wurde ein neues interdisziplinäres Forschungslabor eingerichtet, das sich der Erforschung des Pleuramesothelioms widmet.

Die interdisziplinäre Forschungskooperation am Comprehensive Cancer Center Vienna (CCC) der MedUni Wien und des AKH Wien mit Fokus auf translationale thorakale Onkologie erforscht seit Jahren neben Lungenkrebs vor allem das Pleuramesotheliom, das bis vor kurzem als seltene Erkrankung galt. Da eine der Hauptursachen für das Entstehen des Rippenfellkrebs eine Asbestbelastung darstellt, treten durch die lange Inkubationszeit Schäden, die vor 20 bis 30 Jahren entstanden sind, erst jetzt zu Tage. Eine seriöse Studie prognostiziert, dass bis 2029 in Europa 250.000 Menschen an Rippenfellkrebs sterben werden.

Waren früher vorwiegend Patienten über 65 Jahren betroffen, werden nun vermehrt Personen zwischen 30 und 50 Jahren diagnostiziert. Die Forscher am CCC versuchen, einen Marker für das Mesotheliom zu finden und personalisierte Behandlungsansätze zu entwickeln. Bislang wird das Pleuramesotheliom nämlich mit einer Kombination aus Chemotherapie, Chirurgie und Strahlentherapie behandelt.

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