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Physiotherapie: Wenn die Spannung schmerzt

BeckenmuskulaturDer Zustand der Beckenmuskeln scheint eine entscheidende Rolle bei chronischen Beckenschmerzsyndromen (CBSS) zu spielen. Hoch irritierbare Stellen in den Muskeln können neben einem hohen Spannungszustand das Ihre zu Beckenschmerzsyndromen beitragen. Ein Einblick in eine der physiotherapeutischen Sichtweisen auf Beckenschmerzsyndrome und in mögliche therapeutische Ansätze.

Das CBSS ist eine Sammelbezeichnung für Schmerzen, die den Strukturen des Beckens zuzuschreiben sind, und umfasst u.a. Schmerzsyndrome des Beckens, der Beckenbodenmuskulatur, des Nervus pudendus, der Prostata, der Vagina sowie Vulva, aber auch der Blase, des anorektalen Bereichs, der Urethra sowie im Zusammenhang mit Endometriose (Fall/Abrahams). Per definitionem gehen die ersten fünf genannten chronischen Beckenschmerzsyndrome mit sexuellen Dysfunktionen einher. Die praktische Erfahrung zeigt, dass auch Vulvaschmerzsyndrome mit gynäkologischen und sexuellen Dysfunktionen verbunden sind.

Sexuelle Dysfunktion und Hypertonus

Ein Hypertonus im Beckenboden spielt bei sexuellen Dysfunktionen eine Rolle (Rosenbaum). Achtari resümiert, dass Störungen der Beckenbodenmuskulatur bei Frauen und Männern mit sexuellen Dysfunktionen in Verbindung stehen. Laut Hetrick et al. liegt auch bei Männern mit chronischem Beckenschmerz eine signifikant höhere Instabilität der Beckenbodenmuskeln im Ruhezustand vor. Gleichzeitig fällt ein Hypertonus der Beckenbodenmuskulatur sowie eine abgeschwächte Ausdauer bei willentlicher Kontraktion der Muskulatur auf.

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