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Apo-Portrait: Paulaner-Apotheke

Paulaner ApothekeSeit Anfang Juni gibt es schräg gegenüber der Wiedner Paulanerkirche in Wien eine neu gestaltete Apotheke, die auch Architekturfans anzieht.

Wo noch vor Kurzem die „Apotheke zur Heiligen Dreifaltigkeit“ stand, sieht heute alles nach einem „Tattoo-Studio“ aus. „Das ist lediglich eine Kulisse für eine TV-Produktion“, erzählt Inhaber Mag. pharm. Eduard Hofbauer. Die urkundlich bereits 1715 erwähnte Apotheke auf der Wiedner Hauptstraße hat nur einige Meter weiter an einem neuen Standort aufgesperrt.

Neuer Standort mit Patio

Der Apotheker in vierter Generation hat die Umsiedlung gleich für eine Umbenennung genützt. Hofbauer: „Paulaner-Apotheke klingt individueller und verrät durch die nahe Paulanerkirche und-gasse außerdem etwas über den Standort.“
Was waren die Beweggründe für den Umzug? „Wir wollten eine großzügige und offene Offizin, die viel Sichtverkauf und Freiwahlmöglichkeiten bietet“, erklärt Hofbauer. Gesagt, getan. Der neue Verkaufsbereich ist mit 120 m2 dreimal so groß wie bisher.
Der sechsmonatige Umbau war nicht ganz einfach: Zunächst galt es, zwei ehemalige, in benachbarten Häusern gelegene Geschäftslokale zusammenzulegen. Das hieß tragende Mauern umreißen und die Statik anpassen. Auch der malerische kleine, verglaste Innenhof musste erst geschaffen werden. Heute ist er ein Hingucker für jeden, der die Apotheke betritt. Darüber hinaus versorgt der liebevoll begrünte Patio den hinteren Bereich des Geschäftslokals mit Tageslicht und ermöglicht einen Durchblick vom Nachtdienstzimmer zum Eingangsbereich. Direkt an den Innenhof hat man einen kleinen verglasten Raum gebaut. Hier nehmen Patienten Platz, die zum Cholesterin-, Blutzucker- oder Blutdruckmessen kommen. „Da sinkt mein Blutdruck gleich“, sollen angesichts des idyllischen Ausblicks schon viele gesagt haben. Nicht nur durch den Patio wird ein gewollter Kontrast zum stylischen Ambiente der Apotheke gesetzt. Auch ein historisches Gemälde und drei alten Tara-Blöcke, die heute als Verkaufspulte dienen, tragen dazu bei. Wer an der 20 Meter langen Auslage vorbeigeht, sieht obendrein alte Bodenfliesen aus der Buchhandlung, die vorher dort angesiedelt war: „Ich wollte Modernes mit der klassischen (Apotheken-)Architektur kombinieren“, erzählt Hofbauer.

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