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Kur oder Reha?

KurKur- und Rehabilitationsaufenthalte unterscheiden sich durch die angewendeten Methoden ebenso wie durch ihren Nutzen für unterschiedliche Patientengruppen.

Einmal weg von zuhause. Seiner Gesundheit Gutes tun. Seine Beschwerden behandeln lassen – ohne irgendwelchen sonstigen Verpflichtungen nachkommen zu müssen. „Eine Kur wirkt nicht nur gesundheitlichen Problemen entgegen. Sie verbessert auch das allgemeine Wohlbefinden und hilft beim Regenerieren“, hebt Dr. Wolfgang Foisner, ärztlicher Leiter im Kurzentrum Bad Hofgastein (Alpentherme), den großen Vorteil dieser freiwilligen Maßnahme der Versicherungsträger in Österreich hervor. „Darüber hinaus bekommen Patienten während eines Kuraufenthalts Informationen über ihre Erkrankung und Vorsorgemaßnahmen wie z.B. ein rückengesundes Verhalten. Und: Abgesehen von gesundheitsfördernden Maßnahmen, die mit ihrer Krankheit zusammenhängen, werden vermehrt auch allgemeine Gesundheitsthemen zur Sprache gebracht, wie gesunde Ernährung und Stressabbau.“

Nicht ohne medizinische Notwendigkeit

Beim Antrag auf eine Kur muss zwar, wie beim Antrag auf eine Reha, die medizinische Notwendigkeit durch den behandelnden Arzt begründet werden. Trotzdem dienen klassische Kuren vor allem der Erhaltung und Festigung der Gesundheit bzw. der Linderung von chronischen Beschwerden.
„Eine medizinische Rehabilitation zielt hingegen in erster Linie darauf ab, Beeinträchtigungen nach einem Unfall bzw. einer Erkrankung, die zuvor oftmals im Krankenhaus akut behandelt wurde, zu minimieren, um dem Patienten den Weg zu einem selbstständigen Leben wieder zu ebnen“, erklärt Univ.-Doz. Dr. Christian Brenneis, ärztlicher Direktor des Reha-Zentrums Münster, wo Patienten mit neurologischen, kardiologischen, pulmologischen und onkologischen Erkrankungen rehabilitiert werden. „Und Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität auch bei chronischen Erkrankungen oder bei bleibender Behinderung.“
Während typische Beispiele für eine Kur dementsprechend Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparates oder der Haut sind, ist z.B. nach einem Myokardinfarkt eine kardiologische Rehabilitation indiziert, um die Leistungsfähigkeit wieder zu erhöhen und einem weiteren Infarkt vorzubeugen. Beispiele für chronische Krankheiten, die eine häufige Indikation für Rehas sind, sind u.a. chronisches Asthma, COPD, Parkinson oder Multiple Sklerose.

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