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Impf-Ambulanz für Risikogruppen

Foto: BilderBox.com

In Wien gibt es eine Impf-Anlaufstelle für Patienten aus Risikogruppen.

An der Spezialambulanz für Impfungen, Reise- und Tropenmedizin am Institut für Spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin der Medizinischen Universität Wien werden ab 22. Oktober vorwiegend Patienten betreut, die Risikogruppen angehören.

Die neue Impfambulanz der MediUni Wien richtet sich vorwiegend an Schwangere, Menschen mit Krebs- oder Autoimmunerkrankungen, Immunsuppressionen oder Immundefekten, nach Transplantationen, mit chronischen Erkrankungen, Adipositas, Allergien oder migrationsspezifischen Bedürfnissen.

In der Ambulanz werden sämtliche im österreichischen Impfplan verzeichneten Vakzinationen und internationale Reiseimpfungen durchgeführt.

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Die Leiterin des Instituts für Spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin, Univ. Prof. Dr. Ursula Wiedermann-Schmidt, erklärte, dass es wenige Studienergebnisse zu Impfungen bei Risikogruppen gebe und ein Mangel an evidenzbasierten Impfempfehlungen für die Praxis vorliege. Die individuelle Abklärung des Risikos komme wegen des großen Zeitaufwands im Routinebetrieb von Ordinationen und Ambulanzen oftmals zu kurz. In einer Spezialambulanz gebe es aber die Möglichkeit, individuell auf die Betroffenen einzugehen und diese ausführlich zu beraten.

Das Institut strebt eine enge Kooperation mit behandelnden Ärzten und Spitälern an. Wiedermann-Schmidt appellierte daher an die Kollegenschaft, Betroffene bei riskanten Fällen an die Spezialambulanz zu verweisen und/oder mit den dort tätigen Mitarbeitern fachliche Rücksprache zu halten.

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Quelle: MedUni Wien