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Grundlage der Birkenpollen-Allergie identifiziert

Wiener Wissenschaftler kamen der möglichen Ursache, weshalb harmlose Moleküle Allergien auslösen können, auf die Spur.

Foto: Kerstin Huber-Eibl

Das Pollenprotein kann Eisen an sich binden.
Bleibt es ohne Eisen-Beladung, wird es zum Allergen.
Umwelteinflüsse sind möglicherweise der Grund für diese
zu geringe Beladung. Dadurch könnte die steigende Zahl
von Allergikern erklärt werden.

Das Protein “Bet v 1” aus Birkenpollen wurde vor 25 Jahren in Wien erstmals künstlich im Labor hergestellt. Seitdem wird es weltweit als Allergen-Modell herangezogen. “Bet v 1”, das Hauptallergen unter den Proteinen der Birkenpollen, führt bei 95 Prozent der Birkenpollen-Allergiker zur Bildung von IgE Immunglobulinen. Bislang war man noch nicht dahintergekommen, aus welchem Grund harmlose Moleküle in der Lage sind, Allergien auslösen. Ein Team um Erika Jensen-Jarolim und  Franziska Roth-Walter  konnte nun die mögliche Ursache finden und veröffentlichte die Ergebnisse seiner Forschungsarbeit im Fachmagazin “Journal of Biological Chemistry“.

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