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Die zehn Gebote bei Asthma und COPD

LungeZur Diagnose von Asthma bronchiale und COPD sind Risikoprofil, Symptomatik und Spirometrie erforderlich. Neben der Wahl der Medikamente spielen die richtige Inhalationstechnik sowie das Vermeiden von Risikofaktoren und körperliche Bewegung für eine erfolgreiche Behandlung eine entscheidende Rolle.

Mithilfe von zehn Faustregeln, die in der Folge vorgestellt werden, lassen sich wesentliche Punkte der Diagnose und Therapie von Asthma bronchiale und COPD abdecken sowie Fallstricke vermeiden.

Diagnose objektivieren

Asthma bronchiale stellt eine Entzündungsreaktion der kleinen Atemwege dar, die zu Hyperreagibilität und Bronchospasmus führt. Auslöser dafür sind beispielsweise allergische Erkrankungen, Infekte oder Probleme im Bereich der Nasennebenhöhlen. „Typisch für Asthma bronchiale ist, dass das Ausmaß dieser Obstruktion deutlich schwankt“, so Priv.-Doz. OA Dr. Georg-Christian Funk, I. Interne Lungenabteilung mit Intensivstation, SMZ Baumgartner Höhe/Otto-Wagner-Spital, Wien. Anamnese und Status seien für die Diagnose unzureichend (Pratter et al., 1983). Bei Vorhandensein von typischen Symptomen kann die Diagnose bei abnormer Lungenfunktion anhand einer voll reversiblen Obstruktion gestellt werden, oder – bei normaler Lungenfunktion – mittels unspezifischem bronchialem Provokationstest bzw. bei Vorliegen einer deutlichen Variabilität des exspiratorischen Spitzenflusses (GINA-Guidelines).

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