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Das große Fressen im Pharmasektor

Das Jahr 2016 endete mit einem Paukenschlag, 2017 begann mit einem Ausrufezeichen: In der globalen Pharmaindustrie geht die Fusionitis um. Weitere Milliarden-Deals sind programmiert. (Medical Tribune 9/2017)

Fressen oder gefressen werden – die Pharmabranche konsolidiert sich.
Fressen oder gefressen werden – die Pharmabranche konsolidiert sich.

Das Jahr 2017 war keine zwei Wochen alt, da wurde schon ein neuer Deal gemeldet: Der japanische Riese Takeda kauft Ariad, den US-Spezialisten für Krebsarzneien, für umgerechnet rund fünf Milliarden Euro (siehe Seite 3). Kaum hatten Branchenbeobachter das verdaut, wurde eine noch größere Transaktion bekannt: Johnson & Johnson hat sich mit den Eigentümern des Schweizer Biotech-Unternehmens Actelion auf eine Übernahme geeinigt. Dabei geht es um ein Volumen von 30 Milliarden Dollar. Actelion-Mitgründer Jean-Paul Clozel und seine Frau Martine werden mit dem Verkauf zu Milliardären. Der Actelion-Deal ist die teuerste Transaktion in Europas Gesundheitsbranche seit 13 Jahren. Damals, im Jahr 2004, hatte sich Sanofi die Übernahme von Aventis fast 66 Milliarden Dollar kosten lassen.

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