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NOAK-Antidots auf dem Prüfstand

FORSCHUNG – Blutungen unter Gerinnungshemmertherapie und kein Gegenmittel zur Hand – ein beunruhigendes Szenario. Spezifische Antidots für Patienten unter neuen oralen Antikoagulanzien sind in ihrer klinischen Entwicklung unterschiedlich weit vorangeschritten.

Ist im Rahmen eines Notfalls ein chirurgischer Eingriff erforderlich, muss die Antikoagulation rasch aufgehoben werden können.
Ist im Rahmen eines Notfalls ein chirurgischer Eingriff erforderlich, muss die Antikoagulation rasch aufgehoben werden können.

Den Vorteilen der neuen oralen Antikoagulanzien (NOAKs) wird immer wieder entgegengehalten, dass es kein spezifisches Antidot gibt, um die Antikoagulation mit einem NOAK im Notfall abrupt und unverzüglich zu antagonisieren. Das könnte sich bald ändern. Den aktuellen Stand der neuen Antidote für NOAKs skizzierte Prof. Dr. Sven Waßmann vom Isar Herz Zentrum München auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie. Zu den neuen Antidots gehören:

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