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Internationaler Gesundheits-Notfall Ebola

Die Weltgesundheitsorganisation erklärte den Ebola-Ausbruch in Westafrika zu gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite. Der aktuelle Ausbruch der Erkrankung, die einen Teil von Afrika in Guinea, Sierra Leone, Liberia und Nigeria betrifft, ist der WHO zufolge der schwerste in fast 40 Jahren, seit Ebola erstmals im Menschen identifiziert wurde. Mittlerweile wurden schon rund 1.000 Menschen getötet.

Ärzte und Mitarbeiter der SOS-Kinderdorf-Klinik in Monrovia, in der jährlich 20.000 Patienten behandelt werden, kämpfen derzeit gegen die Ausweitung des Ebola Virus und klären die Menschen über wichtigste Schutzmaßnahmen auf.
Ärzte und Mitarbeiter der SOS-Kinderdorf-Klinik in Monrovia, in der jährlich 20.000 Patienten behandelt werden, kämpfen derzeit gegen die Ausweitung des Ebola Virus und klären die Menschen über wichtigste Schutzmaßnahmen auf.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den aktuellen Ebola-Ausbruch zur internationalen Gesundheitskrise erklärt. Dennoch sei kein allgemeines Reise- oder Handelsverbot für die betroffenen Staaten zu empfehlen. Die WHO-Generaldirektorin Margaret Chan erklärte am 8. August in Genf, dass die Gesundheitssysteme der westafrikanischen Länder internationale Hilfe benötigen würden, um mit der Ebola-Infektion zurande zu kommen. Den betroffenen Staaten fehlten nämlich entsprechende Ressourcen für die schnelle Bekämpfung. Deshalb sei nun internationale Solidarität gefordert.

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