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Gebärmutterhalskrebs

Hoffnung durch personalisierte Brachytherapie

Daten der multizentrischen EMBRACE-I-Studie einer Forschungsgruppe des Comprehensive Cancer Center Vienna der Medizinischen Universität Wien und des AKH Wien zeigte die Überlegenheit einer personalisierten Brachytherapie bei Gebärmutterhalskrebs. Die Ergebnisse sind aktuell im renommierten Fachjournal Journal of Clinical Oncology erschienen.

Hintergrund

Gebärmutterhalskrebs ist weltweit bei Frauen die Krebserkrankung mit der vierthöchsten Sterblichkeit. Meist sind Subtypen des Humanen Papilloma-Virus (HPV) die Ursache für diese Erkrankung. HPV-Infektionen sind sehr häufig und bleiben meist unbemerkt, weshalb Routinekontrolle bei niedergelassenen Gynäkolog:innen wichtig sind. Lokal fortgeschrittener Gebärmutterhalskrebs wird typischerweise mit einer kombinierten Therapie aus äußerer und innerer Bestrahlung (Brachytherapie) und Chemotherapie behandelt. Kommt es jedoch nach drei Monaten nach Therapieende zu keiner vollständigen Remission, folgt eine Operation.

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