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Spitalsärztebefragung Teil 3

Düstere Aussichten für Wiens Spitäler

Porträt eines müden und schlaflosen Arztes, COVID-19-Konzept

Zwei Drittel der Wiener Spitalsärzt:innen denkt regelmäßig über einen Jobwechsel nach, 90 Prozent glauben nicht, dass sich die Arbeitsbedingungen verbessern. Die Ärztekammer befürchtet ob dieser Zahlen eine massive Personalflucht bis hin zum Zusammenbruch des öffentlichen Systems.

„Neues Jahr, alte Probleme.“ Mit diesem Satz fasste Dr. Stefan Ferenci, Obmann der Kurie angestellte Ärzte und Vizepräsident der Ärztekammer für Wien, die Situation in den Wiener Krankenhäusern zusammen. Ein Spital, in dem es keine Versorgungsengpässe gäbe, sei mittlerweile wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen, verdeutlichte er. Nicht nur die Ärzt:innen seien mit dieser Situation unzufrieden – auch die Zuschriften empörter und verzweifelter Patient:innen an die Ärztekammer mehren sich.

Ferenci: „Gewaltige Personalflucht droht!“

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