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CAR-T-Zell-Therapie: Neue Biomarker sollen Ansprechen vorhersagen

Eine österreichische Studie aus Wien hat einen hochpotenten Biomarker für das klinische Ansprechen auf die CAR-T-Zell-Therapie identifiziert. Diese neuen Erkenntnisse sind ein wichtiger Gamechanger in der Optimierung dieser Therapie beim diffus großzelligen B-Zell-Lymphom. Sie wurden nun im renommierten Journal „Frontiers in Immunology“ veröffentlicht.

Hintergrund

Das diffus großzellige B-Zell-Lymphom (DLBCL) ist die häufigste Form des Non-Hodgkin-Lymphoms. Die 5-Jahres-Überlebensraten liegen zwischen 55 und 64 Prozent. Jene Patient:innen mit frühzeitigem Rückfall bzw. einem schlechten Ansprechen auf eine kombinierte Antikörper-Chemotherapie weisen eine wesentlich schlechtere Prognose auf. Die CAR-T-Zell-Therapie stellt oft die einzige Hoffnung dar. Hierbei werden körpereigene Lymphozyten entnommen und mit einem für die Krebszellen spezifischen T-Zell-Rezeptor – dem sogenannten Chimeric Antigen Receptor – ausgestattet und expandiert. Im Anschluss werden diese in die Patient:innen zurückgeführt. Durch diesen Vorgang werden die T-Zellen zu Killer-Zellen und eliminieren die Krebszellen im Körper der Patient:innen. Bei Therapieansprechen ist dies sehr effektiv und ermöglicht ein Langzeit-Überleben, jedoch sprechen nicht alle Patient:innen auf diese Therapieform an.

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