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Nicht invasives Mammakarzinom

10-Jahresdaten bestätigen Tamoxifen-Gabe in niedriger Dosierung

Arzt und Patient machen eine Mammographie

Neue Daten der TAM 01-Studie befürworten eine Deeskalierung der Tamoxifen-Dosis bei Frauen mit DCIS. Niedrigere Ereignisrate (Brustkrebs oder DCIS), keine signifikanten Unterschiede bezüglich Nebenwirkungen.

In der TAM 01-Studie erhielten 500 Frauen im Alter <75 Jahren mit nicht-invasivem Mammakarzinom randomisiert über den Zeitraum von drei Jahren täglich 5mg Tamoxifen oder Placebo. Beim SABCS 2022 konnten nun die 10-Jahres-Daten präsentiert werden, die die vor vier Jahren, ebenfalls beim SABCS vorgestellten Studienergebnisse bestätigen.

Die in die TAM 01-Studie eingeschlossenen Patientinnen waren durchschnittlich 54 Jahre alt, zu 43 bzw. 40 Prozent der Fälle prämenopausal und hatten einen durchschnittlichen Body-Mass-Index (BMI) von 25,3–25,7. Bei den meisten Patientinnen (69–70%) lag ein duktales Karzinom in situ (DCIS) vor, bei 10–11 Prozent ein lobuläres Karzinom in situ (LCIS) und bei 20 Prozent eine atypische duktale Hyperplasie (ADH). Bei 61 Prozent der Patientinnen war bereits eine Bestrahlung erfolgt.

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