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Drei Fragen weisen den Weg zum Erreger

Die virale Arthritis einkreisen

Aedes aegypti oder Gelbfiebermücke, die Blut auf der Haut saugt, Makro-Nahaufnahme zeigt Markierungen an den Beinen und eine Markierung in Form einer Leier auf der Oberseite des Brustkorbs

Bei fast allen Viruserkrankungen kann es begleitend zu Arthralgien kommen. Einige Viren sind sogar in der Lage, eine Arthritis direkt auszulösen. Bei entsprechendem Verdacht helfen drei Fragen.

Zu den wichtigsten Auslösern einer viralen Arthritis gehören das Parvovirus B19 und Alphaviren (oder Arboviren). Seltener lösen HIV, Hepatitisviren oder auch das Rötelnvirus bzw. die Rötelnimpfung Arthritiden aus. Die Pathogenese variiert, Parvovirus B19 infiziert beispielsweise die Synovialis direkt, das Hepatitis-B-Virus (HBV) führt zur Bildung von Immunkomplexen und deren Ablagerung. Beim klinischen Verdacht auf eine virale Arthritis kommt man differenzialdiagnostisch mit drei anamnestischen Fragen schon sehr weit, erklärte Prof. Dr. Elisabeth Märker-Hermann von der Klinik für Innere Medizin IV, Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden.

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