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Erfolge durch Off-Label-Use in der Dermatologie

Fortschritte in der Therapie von Vitiligo, Alopecia areata und Pruritus durch Off-Label-Einsatz von Medikamenten sind die ersten Highlights, die präsentiert wurden.

Der Begriff „Off-Label-Use“ wurde im Zuge der Corona-Pandemie einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Dermatolog:innen setzen jedoch bereits seit vielen Jahren bei bestimmten Indikationen erfolgreich Medikamente im Off-Label-Use ein. Auch bei neu zugelassenen Medikamenten ist der Einsatz eines Fertigarzneimittels außerhalb der durch die Arzneimittelbehörde zugelassenen Indikation ein zentrales Thema. Die Österreichische Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie (ÖGDV) wählte daher den Off-Label-Use zum Leitthema der diesjährigen Jahrestagung. Erste Einblicke in neue Therapieansätze zur Behandlung von Hauterkrankungen wurden vorab im Rahmen einer Pressekonferenz am 1. Dezember in Wien präsentiert.

In den letzten Jahren erhielt die Dermatologie laufend Neuzulassungen für die Behandlung diverser Hauterkrankungen. „Es ist nun möglich, dass diese neuen, zumeist immunmodulierenden Substanzen, auch bei anderen entzündlichen und malignen Erkrankungen außerhalb zugelassener Indikationsgebiete zum Einsatz kommen“, erklärt ÖGDV-Präsident Prim. Univ.-Prof. Dr. Johann Bauer, MBA, Vorstand der Univ.-Klinik für Dermatologie und Venerologie, Uniklinikum Salzburg.

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