Home / Praxisalltag / Was die Buschtrommel so erzählt

Medizin und ich

Was die Buschtrommel so erzählt

Nahaufnahme des Ohrs und der Hand einer Frau durch ein gerissenes Loch im Papier. Gelber Hintergrund, Kopierbereich. Das Konzept des Abhörens, der Spionage, des Klatsches und der Boulevardpresse.

Ein laaanger, arbeitsreicher Ordinationstag neigt sich seinem offiziellen Ordinationsende zu. Das heißt, es kommen noch die Patienten mit unklaren Infekten, dann sind zwei Dutzend Telefonate zu erledigen und dann kommt noch der Papierkram. Nur falls mal jemand fragt, warum da auf dem Schild steht: 8–12 Uhr und um 17 Uhr brennt immer noch Licht in der Bude.

Ich bespreche gerade einen MR-Befund mit einem Patienten und wir überlegen gemeinsam, wo er sein zerstörtes Knie am liebsten hintragen möchte. Da er leidenschaftlich gerne Fußball spielt – in einer „Altherrenmannschaft“ –, ist es nicht sein erstes Mal. Und auch nicht sein erstes Knie. Und ich befürchte, es wird auch nicht das letzte Mal sein.

LOGIN