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Studie der Woche

COPD: CT-gestützte Diagnostik frühzeitig einsetzen

Die Prognose von Patient:innen mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) wird häufig durch deren Komorbiditäten bestimmt. Die Thorax-Computertomographie (CT) kann nun dabei helfen, Komorbiditäten im Zusammenhang mit einer COPD zu diagnostizieren. Eine Studie untersuchte den potenziellen Nutzen der Früherkennung möglicher Komorbiditäten mittels CT für COPD-Patient:innen.

Hintergrund

Von der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) sind weltweit über 300 Millionen Menschen betroffen. Zu den häufigsten Komorbiditäten gehören kardiovaskuläre Erkrankungen, Gewichtsverlust, Muskeldysfunktion, Osteoporose und Depression. Obwohl die Gold-Leitlinie darauf hinweist, dass ein frühzeitiges Management und Erkennen von COPD-Komorbiditäten wichtig sind, gibt es nur wenige Hinweise, wie dies in der alltäglichen Praxis funktionieren könnte. Aus einer aktuellen Studie geht nun hervor, dass der Einsatz der Thorax-Computertomographie (CT) und bestimmte CT-Parameter dabei helfen können, unterschiedliche Begleiterkrankungen zu diagnostizieren. Der Zusammenhang mit der Gesamtmortalität wurde jedoch nicht untersucht. Es ist darüber hinaus nicht bekannt, ob sich die CT-erkannte Prävalenz von der klinischen Diagnose unterscheidet.

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