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Angst und Depressionen

Cathinon-Verbindungen setzen Serotonin mit wenig Nebenwirkungen frei

Nahaufnahme einer jungen Frau, die an einem Nervenzusammenbruch leidet

Eine Forschungsgruppe der MedUni Wien hat im Rahmen einer Studie Cathinon-Verbindungen als neue mögliche nebenwirkungs- und risikoarme Wirkstoffe zur Behandlung psychischer Erkrankungen identifiziert.

Durch die Erhöhung des extrazellulären Serotoninspiegels im Gehirn können psychische Erkrankungen wie Depression und angstbedingte Störungen wie posttraumatische Belastungsstörungen oder soziale Phobien gelindert werden.

Jüngste Erkenntnisse aus präklinischen und klinischen Studien belegen das Potenzial von Arzneimitteln, die die Freisetzung von Serotonin über den Serotonintransporter hervorrufen. Allerdings bergen die derzeit in der klinischen Prüfung befindlichen Serotonin-freisetzenden Wirkstoffe das Risiko für Missbrauch und schädliche Nebenwirkungen.

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