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ÖGPÄRC-Jubiläumstagung

Schönheits-OPs: Wunsch und Wirklichkeit im Spannungsfeld

Eine Gruppe von Frauen, die eine Maske mit demselben Gesicht halten. Plastische Chirurgie und Verständnis des Schönheitskonzepts. (Gebrauchte Schnittmaske)

Die plastische Chirurgie machte enorme Fortschritte, ob nach Unfällen, Krebs, Kriegsverletzungen oder auch bei Beauty-OPs. Letztere boomen bei Jungen immer mehr. Neu ist etwa die „Snapchat-Dysmorphophobie“. Doch sollte man aus ärztlicher Sicht wirklich alle Sehnsüchte erfüllen? Und wie beugt man Klagen vor?

Von Kopf bis Fuß und in jedem Lebensalter – kein anderes chirurgisches Fach weise ein derart „enorm breites Spektrum“ auf, unterstreicht Kongresspräsident Univ.-Prof. Dr. Stephan Spendel. Daher habe man für die 60. Auflage der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC), vom 20. bis 22.10.2022 in Schladming, das Motto „Viele Teile – Ein Ganzes“ gewählt.

Erst kürzlich habe er ein Frühgeborenes mit nur 800 Gramm operiert, berichtet der Leiter der Interdisziplinären Tagesklinik – Chirurgische Kliniken Graz sowie stv. Leiter der Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie des Uniklinikums. Zum einen, erklärt Spendel, weise das Motto des Jubiläumskongresses auf die steigende Spezialisierung hin. Zum anderen geht es um das gesamte Aufgabengebiet, welches aus vielen Teilbereichen besteht.

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