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Studie der Woche

Die Rolle des Hautmikrobioms bei Stammzelltransplantation

Im Rahmen einer Studie der Medizinischen Universität Wien wurde die bakterielle Vielfalt des Hautmikrobioms als Faktor identifiziert, der mit dem Auftreten von Organschäden nach Stammzelltransplantationen in Zusammenhang steht.

Nach einer Stammzelltransplantation (SZT) erleiden bis zu 70 Prozent der PatientInnen Organschäden. Bisher war unklar, welche Mechanismen dafür verantwortlich waren. Die Universitätsklinik für Dermatologie der Medizinischen Universität Wien und AKH Wien hat nun in Kooperation mit dem Ludwig-Boltzmann-Institute for Rare and Undiagnoses Diseases die bakterielle Vielfalt des Hautmikrobioms als den Faktor identifiziert, der mit dieser schwerwiegenden Komplikation assoziiert ist.

Für die Studie wurde die Haut von 50 Patienten, die an Leukämie erkrankt sind, untersucht. Die Patienten wurden an der Abteilung für Knochenmarktransplantation der Universitätsklinik für Innere Medizin I von der Medizinischen Universität Wien und dem AKH Wien mit einer allogenen Stammzelltransplantation behandelt. Im Rahmen der Analyse wurden bis zu einem Jahr nach der SZT Stuhl- als auch Hautproben genommen, wobei eine Dysbiose festgestellt werden konnte.

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