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ESMO 2022

Melanom: Neoadjuvante versus adjuvante Pembrolizumab-Therapie

Lebensgroße und Dermatoskopfotos von Melanomen

In der randomisierten Phase-II-Studie SWOG S1801 wurde der Frage nachgegangen, ob die neoadjuvante Immuncheckpoint-Blockade beim resezierbaren Melanom tatsächlich eine Antitumor-Immunantwort hervorruft oder die kurative Operation einfach nur nach hinten verschoben wird.

345 Patienten mit resezierbarem Melanom im Stadium IIIB–IV wurden in die Studie eingeschlossen und 313 Patienten erhielten randomisiert eine adjuvante Behandlung (18 Zyklen Pembrolizumab nach Resektion) oder eine perioperative Behandlung (drei Zyklen Pembrolizumab vor und 15 Zyklen nach Resektion). Primärer Endpunkt war das ereignisfreie Überleben (EFS).

Als Ereignisse galten die verhinderte Operation durch Progression oder Toxizität, der Nicht-Beginn einer adjuvanten Therapie innerhalb von 84 Tagen nach der Operation, ein Melanom-Rezidiv nach der Operation sowie das Versterben aufgrund jedweder Ursache.

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