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ESMO 2022

Luftverschmutzung als Risikofaktor – nicht nur für Lungenkrebs

schlechte Luft mit PM 2,5 Staub in der Atmosphäre in der Stadt

Ergebnisse einer global unterstützten Studie zeigen, dass mit einer Begrenzung der Luftverschmutzung die Entwicklung von Lungenkarzinomen vermindert werden könnte.1

Wenn auch das Risiko, durch aktives Rauchen an NSCLC zu erkranken, erheblich höher sei als durch Luftverschmutzung, so seien doch weltweit um ein Vielfaches mehr Menschen von einer Luftverschmutzung betroffen, insbesondere in der ärmeren Bevölkerung, so das Forscherteam um Charles Swanton, London (UK).

Es ist bereits seit Längerem bekannt, dass die Luftverschmutzung an der Entstehung von NSCLC bei Nie-Rauchern beteiligt ist. Nicht bekannt ist, welche Mechanismen dahinterstecken. Untersuchungen am Lungengewebe von Menschen aus verschieden belasteten Erdteilen bestätigten, dass erhöhte Partikelkonzentrationen in der Luft mit einem erhöhten Risiko von EGFR-mutiertem NSCLC assoziiert ist.

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