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EADV 2022

Akne vulgaris: Therapiealternativen zu Antiandrogenen

Konzeptionelle Probleme auf der Haut der Frau.

Im Rahmen einer Session am 31. Jahreskongress der European Academy of Dermatology and Venereology (EADV) berichtete die Referentin über Therapiealternativen zu Anti-Androgenen bei Aknepatienten. Derzeit ist Isotretinoin das Mittel der Wahl, wobei eine hormonelle antiandrogene Therapie vor allem bei Frauen von vielen Ärzten als Erstlinientherapie empfohlen wird. Welche Therapiealternativen gibt es jedoch, wenn man nicht auf Hormone setzen möchte?

Akne vulgaris ist die dritthäufigste Hauterkrankung in Europa und die häufigste weltweit. Bei Akne kommt es zu einer Seborrhoe und einer Verhornungsstörung im Bereich der Talgdrüsenfollikel, die meist Gesicht, Nacken, Rücken, Brust bzw. Dekolleté betrifft. Rund 15 bis 30 Prozent der Patienten brauchen wegen des schweren Verlaufs oder der Dauer eine medikamentöse Therapie. Dies ist jedoch nicht immer einfach, wie Dr. Trinidad Montero-Vilchez von der Abteilung für Dermatologie am Universitätskrankehaus Virgen de las Nieves, kommentierte, denn „Unsicherheit über die Wirksamkeit von Akne-Medikamenten kann ein Hindernis für die Wahl einer Behandlung sein.“ Die Guidelines zur Behandlung der Akne vulgaris wurden 2016 das letzte Mal aktualisiert.

Anti-Androgene in der Aknetherapie

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