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Resistenzen nach Osimertinib in Erstlinie

Medizinischer MRT-Scan auf digitalem Bildschirm

Während die Ursache von Resistenzmechanismen meist unklar ist, zeigte Prof. Dr. Prof. Dr. Tony Mok, Li Shu Fan Medical Foundation, Department of Clinical Oncology, The Chinese University of Hong Kong, auf dem ELCC mögliche Auswege und Therapiealternativen auf.

„Anhand von Genomprofilen konnten bei Patienten mit EGFR-Mutationen zahlreiche Co-Mutationen nachgewiesen werden1, was zu zusätzlichem Krebswachstum führen bzw. dieses fördern kann“, berichtet Prof. Dr. Prof. Dr. Tony Mok, Li Shu Fan Medical Foundation, Department of Clinical Oncology, The Chinese University of Hong Kong. „Co-Mutationen sind bei EGFR-mutiertem NSCLC zudem mit ungünstigeren Prognosen assoziiert.“

Die Ursachen für Resistenzmechanismen gegen Osmiertinib in Erstlinie sind in den meisten Fällen (67%) unklar.2 Schmid et al.3 haben Resistenzmechanismen gegen Osimertinib untersucht und in EGFR-abhängige und EGFR-unabhängige Stoffwechselwege gegliedert. Bei Ersteren entstehen zusätzliche EGFR-Mutationen, bei Letzteren kommt es zur SCLC-Transformation (lineage plasticity) sowie der Aktivierung anderer Stoffwechselwege wie z.B. der Amplifikation von MET oder HER2. „Die Resistenzmechanismen ähneln sich in Erstlinie und Zweitlinie“, ergänzt Mok und betont: „Um diesen Resistenzmechanismen gegen Osimertinib zu begegnen, sind verschiedene Strategien erforderlich.“

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