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Studie der Woche

Digitales Symptom-Monitoring und Management lindert Chemotherapie-Nebenwirkungen

Arme Krebsfrau, die sich zu Hause schlecht fühlt

Die vorliegende Studie eines internationalen Forscherteams untersuchte, ob das digitale Monitoring und Management von Chemotherapie-Nebenwirkungen dazu beitragen kann, die Lebensqualität Betroffener zu erhöhen. In der randomisiert kontrollierten Studie wurde geprüft, ob das Advanced Symptom Management System (ASyMS) die Lebensqualität, Arbeitsfähigkeit und psychische Gesundheit von Chemotherapie-Patienten mit Mamma- oder Kolorektal-Karzinomen sowie Hodgkin und Nicht-Hodgkin-Lymphomen verbessern würde.

ASyMS

ASyMS konnte von den Patienten rund um die Uhr via Mobiltelefon verwendet werden, um täglich einen Fragebogen auszufüllen, der zehn Symptome abfragte (u.a. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall). Sobald ein Patient den Fragebogen ausgefüllt hatte, erhielten zuständige Ärzte eine Nachricht für Begutachtung und gegebenenfalls Intervention. ASyMS sandte zwei Alerts an Ärzte: bernsteinfarben für langanhaltende milde Symptome, die durch frühen Eingriff gelindert werden konnten, und rot für Notfälle, bei denen sofort interveniert werden musste.

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