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Vor allem auf Hypertonie und Diabetes achten

Lebenslanges Monitoring nach Präeklampsie empfohlen

Ärzte, die den Druck von jungen Männern und Ärzten überprüfen

In bis zu 5% aller Schwangerschaften kommt es zu einer Präeklampsie. Diese Multisystemerkrankung geht nicht nur mit erheblichen akuten Gefahren für Mutter und Kind einher, sondern prädisponiert langfristig für kardiovaskuläre, metabolische, renale und neurologische Probleme.

Pathogenetisch liegt der Präeklampsie eine gestörte Vaskularisation der Plazenta zugrunde, so Prof. Dr. Lucy Chappell vom King’s College London. Aus bislang noch unklarer Ursache – vermutet werden u.a. immunologische Faktoren – unterbleibt der für den optimalen materno-fetalen Blut- und Nährstoffaustausch erforderliche physiologische Umbau des uterinen Gefäßsystems. Die daraus resultierende Plazentaschädigung verursacht einerseits eine Unterversorgung des Kindes. Andererseits induziert sie als Folge der Sekretion von antiangiogenen Faktoren und proinflammatorischen Zytokinen eine systemische Gefäßentzündung und Endotheldysfunktion.

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