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Erst einmal abwarten reicht oft aus

Keine Panik bei erhöhter Kreatinkinase

Älterer Erwachsener mit Knieschmerzen hält seine Knie.

Erhöhte Konzentrationen der Kreatinkinase unter Statinen beunruhigen noch heute Betroffene und Ärzte – zu gut ist der Statin-Skandal von 2001 noch in Erinnerung. Es gibt aber zahlreiche andere Ursachen, bei denen erst einmal zugewartet werden kann.

Die Kreatinkinase (CK) gilt als Muskelmarker, erhöhte Werte sprechen für einen Muskelschaden. „Erhöht“ ist aber ein weites Feld: Die Referenzwerte schwanken von Labor zu Labor und von Testmethode zu Testmethode, schreiben Dr. Eun Ji Kim und Dr. Anthony Wierzbicki vom Department of Metabolic Medicine/Chemical Pathology von den Guy’s & St. Thomas’ Hospitals in London. Fest steht hingegen:

  • Für Männer gelten aufgrund des oft höheren Muskelanteils höhere Referenzwerte als für Frauen: 40–320 IU/l gegenüber 25–200 IU/l.
  • Bei älteren Menschen liegen die Werte niedriger, da sich die Muskelmasse allmählich auf dem Rückzug befindet.
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