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Mit Rheuma unters Messer

Erhöhtes postoperatives Infektionsrisiko beachten

Gelenk

Bei einer 54-jährigen Patientin mit seropositiver rheumatoider Arthritis und immunsuppressiver Behandlung soll aufgrund einer Gonarthrose ein Kniegelenkersatz erfolgen. Wie geht man bei solch einer elektiven OP richtig vor?

Seit nunmehr sechs Jahren litt die Patientin schon an einer rheumatoiden Arthritis (RA). Behandelt wurde sie mit Methotrexat (25 mg/d), Infliximab (10mg/kg) und Prednisolon (7,5mg/d). Unter dieser Therapie bestand noch eine gewisse Krankheitsaktivität mit einem geschwollenen und drei druckempfindlichen Gelenken. Zusätzlich wies die Frau einen Typ-2-Diabetes und eine Hypertonie auf. Ihr Hauptproblem war zum Zeitpunkt der Konsultation eine schmerzhafte Gonarthrose. Die war inzwischen so ausgeprägt, dass ein Gelenkersatz nötig wurde.

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