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Antikoagulation

ESC 2021: Edoxaban enttäuscht bei VHF nach TAVI

Künstliches Herz

Ein hoher Prozentsatz der TAVI-Patienten benötigt wegen Vorhofflimmern (VHF) eine orale Antikoagulation. Während Direkte orale Antikoagulanzien (DOAK) den Vitamin-K-Antagonisten (VKA) in anderen Indikationen immer häufiger den Rang ablaufen, ist die Schlaganfallprävention nach interventioneller Klappenoperation für die neuen oralen Antikoagulanzien nach wie vor ein schwieriges Pflaster.

In der 2017 veröffentlichten Phase-III-Studie ENGAGE AF-TIMI 48 zur Schlaganfallprävention bei Vorhofflimmern hatten Patienten, die mit 60mg Edoxaban behandelt wurden, 20 Prozent weniger schwere Blutungen als die mit Warfarin behandelte Vergleichsgruppe. Ob dieses Ergebnis auch auf die rund 30 Prozent der Patienten übertragbar ist, die nach einer kathetergestützten Aortenklappenimplantation (TAVI) unter einem Vorhofflimmern leiden, war bisher aber unklar, da es zu diesem Thema bis vor Kurzem kaum Daten gibt.

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