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ASCO Annual Meeting

VISION-Studie: Intrakranielle Aktivität von Tepotinib beimMETex14 skipping NSCLC

20–40 Prozent der Patienten mit einem METex14-skipping nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) haben Hirnmetastasen. In der VISION-Kohorte A (n=152) zeigte MET-Inhibitor Tepotinib eine robuste und dauerhafte klinische Aktivität bei Patienten mit METex14-skipping NSCLC, mit einer objektiven Ansprechrate (ORR) von 45 Prozent und einer medianen Dauer des Ansprechens (mDOR) von 11,1 Monaten. Auf dem ASCO 2021 wurden nun Daten zur intrakraniellen Aktivität von Tepotinib vorgestellt.

23 Patienten in Kohorte A hatten zu Beginn der Studie Hirnmetastasen (RECIST v1.1). Die systemische Wirksamkeit bei Patienten mit Hirnmetastasen entsprach der Gesamtpopulation: ORR: 47,8 Prozent (95% KI: 26,8–69,4), mDOR: 9,5 Monate (95% KI: 5,5-nicht abschätzbar). 15 Patienten waren durch RANO-BM (Response Assessment in Neuro-Oncology Brain Metastases) auswertbar; zwölf erhielten eine vorherige Strahlentherapie für BM (Median 6,4 Wochen) vor Tepotinib-Initiierung. Die besten systemischen objektiven Ansprechraten (BORs) waren partielles Ansprechen (PR, n=9), stabile Erkrankung (SD, n=3) und progressive Erkrankung (PD; n=3). Von sieben Patienten mit messbarer ZNS-Erkrankung nach RANO-BM (die alle eine vorherige Strahlentherapie erhielten) waren die intrakraniellen BORs PR (n = 5; einschließlich 3 mit vollständigem Verschwinden der Zielläsionen), SD (n=1) und PD (n=1). Von 8 Patienten mit nur NTL erreichten sieben eine intrakranielle Krankheitskontrolle und einer hatte PD. Von den sieben Patienten mit Krankheitskontrolle hatten drei eine CR der verstärkten NTL.

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