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World Congress of Melanoma (WCM), European Association of Dermato Oncology Congress (EADO)

Potenzielle Therapien beim Aderhautmelanom

Fehldiagnose – Nathalie Eddisons Aderhautmelanom blieb zu lange unentdeckt

Auch viele der selteneren Entitäten standen im Fokus der virtuellen Sitzungen. Zu den okulären Melanomen wurden Einschätzungen für potenzielle Therapieoptionen, insbesondere für das Aderhautmelanom diskutiert.

Beim okulären Melanom werden v.a. zwei Formen unterschieden: das konjunktivale (Bindehaut) und das uveale (Aderhaut) Melanom. Während das konjunktivale Melanom auf molekularbiologischer Ebene dem mukosalen und kutanen Melanom ähnelt, mit z.B. aktivierenden Mutationen in den Genen BRAF, NRAS und TERT1,2 sind diese Mutationen beim uvealen Karzinom nicht nachweisbar, dafür dominieren Mutationen in den Genen GNAQ und GNA11.3 Auch klinisch bietet das Aderhautmelanom ein komplett anderes Bild als das Bindehautmelanom, mit Metastasierung in die Leber bei etwa 90 Prozent der Patienten.

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