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COVID-19

Systemische Entzündung bei Kindern

Kinder entwickeln bei einer SARS-Cov-2-Infektion meist kaum Symptome. Vereinzelt kommt es jedoch zum Multisystem-Inflammationssyndrom (MIS-C), das sich von einem schweren COVID-19-Verlauf kaum unterscheiden lässt, doch deutlich bedrohlicher ist.

Als Definitionskriterien für das MIS-C haben die US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention (CDC) festgelegt: Alter <21 Jahre, Fieber ≥38°C über mindestens 24h, erhöhte Entzündungsmarker, Multiorganbeteiligung, kürzlich durchgemachte mit PCR oder Antigentest bestätigte SARS-CoV-2-Infektion bzw. Kontakt mit einem COVID-19-Patienten in den vergangenen vier Wochen und Fehlen einer anderen plausiblen Ursache.

Die Abgrenzung ist schwierig, da bisher nur wenige Daten zu schweren COVID-19-Verläufen bei Kindern vorlagen, das MIS-C auch während der Erkrankung auftreten kann, und es zu Überlappungen mit einem schweren COVID-19-Verlauf kommen kann. Dr. Leora Feldstein von den CDC Atlanta und Kollegen konnten anhand einer Fallserie nun einige klinische Charakteristika und Outcomes ausmachen, die Kinder mit MIS-C und jene mit COVID-19 unterscheiden.

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