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COVID-19

Posttraumatischer Stress: Durch Corona-Pandemie bei Krebspatienten verbreitet

Die traurige Frau berührt ihre Schläfen mit den Händen und leidet unter Kopfschmerzen.

Eine Studie, die von Dr. Domenico Galetta, Giovanni Paolo II Tumorinstitut von Bari, präsentiert wurde, zeigte, dass infolge der COVID-19-Pandemie Symptome von posttraumatischem (PT) Disstress bei ungefähr einem Viertel der Krebspatienten vorlagen.

Galetta war der Meinung, dass dies betont, dass der Schutz von Krebspatienten ein wichtiger Bestandteil der Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit zur Bekämpfung der Pandemie sein sollte. „Die SARS-CoV2-Pandemie hat aufgrund der Verringerung von Krankenhausaktivitäten, wie z.B. Rückgang der ambulanten Versorgung, Verringerung der wöchentlichen Besuche von Patienten, Verringerung der verfügbaren Betten und der Belastung durch klinische Tätigkeiten, Verschiebung von Krebsvorsorgeuntersuchungen und darüber hinaus ein erhöhtes Risiko für schwerwiegende Verläufe von COVID-19, einen enormen Einfluss auf Krebspatienten gehabt,“ beschrieb Galetta den Hintergrund der vorgestellten Studie. Ziel war zu untersuchen, welchem Grad von Angst, Depression und posttraumatischem Stress Krebspatienten, u.a. im Vergleich zur Normalbevölkerung, ausgesetzt waren. Die 176 Studienteilnehmer füllten Fragebögen zu Angst, Depression und PT Distress aus („Hospital Anxiety and Depression Scale“: HADs und „Impact of Event Scale-Revised“: IES-r).

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