Home / Medizin / Innere Medizin / Hämatologie und internistische Onkologie / ASCO GU: Adjuvante Therapie mit Nivolumab

Urothelkarzinom

ASCO GU: Adjuvante Therapie mit Nivolumab

3D-Illustration, Konzept der menschlichen Harnwege, Anatomie Nieren mit Blase

Die radikale Resektion ist der Therapiestandard für Patienten mit muskelinvasivem Urothelkarzinom (MIUC). Eine adjuvante Therapie wurde bisher nicht regelhaft empfohlen. In der randomisierten, doppelblinden Phase-III-Studie CheckMate 274 erhielten nun insgesamt 699 Hochrisiko-Patienten nach radikaler Resektion eine adjuvante Therapie mit Nivolumab oder Placebo. Primärer Endpunkt war das krankheitsfreie Überleben (DFS). Beim ASCO GU wurden die ersten Ergebnisse der Studie veröffentlicht.

Zum Zeitpunkt der Auswertung waren noch etwa sechs Prozent der Patienten in beiden Studienarmen unter Therapie. 40,7 versus 37,9 Prozent der Patienten hatten die Therapie komplettiert und 53,3 versus 56,3 Prozent hatten die Therapie abgebrochen. Hauptursachen für den Therapieabbruch waren ein Krankheitsrückfall bei 25,6 (Nivolumab) versus 42,2 Prozent (Placebo) der Patienten und die Therapie-assoziierte Toxizität bei 14,0 versus 2,3 Prozent der Patienten.

Ihre Vorteile auf medonline.at

  • Personalisierte Inhalte auf Ihr Profil zugeschnitten
  • DFP Fortbildung: e-Learnings, Literaturstudien & MM-Kurse
  • Aktuelle Fachartikel, State-of-the-Art-Beiträge, Kongressberichte, Experteninterviews

Registrieren Sie sich jetzt kostenlos & bleiben Sie top-informiert!

LOGIN