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Chronische myeloische Leukämie

ASH 2020: Phase-I-Daten zu Asciminib bei CML und und T315I-Mutation

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Der STAMP-Inhibitor Asciminib sorgt für eine dauerhafte molekulare Reaktion bei Patienten mit chronischer myeloischer Leukämie (CML) und T315I-Mutation. Auf dem ASH 2020 wurden primäre Wirksamkeits- und Sicherheitsergebnisse aus einer Phase-I-Studie präsentiert.

Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) sind eine wirksame Therapie bei CML. Allerdings stellt die Therapieresistenz durch Punktmutationen in der ABL-Kinase-Domäne, insbesondere die T315I-Mutation, eine klinische Herausforderung dar. Die T315I-Mutation verursacht Resistenz gegen alle zugelassenen ATP-kompetitiven TKI mit Ausnahme von Ponatinib und ist mit signifikant schlechteren klinischen Ergebnissen verbunden. Die Anwendung von Ponatinib ist jedoch bei vielen Patienten durch sein Sicherheitsprofil eingeschränkt. Asciminib hat einen ausgeprägten Wirkmechanismus und ist der erste STAMP-Inhibitor (Specifically Targeting the ABL Myristoyl Pocket) seiner Klasse. Asciminib zeigte klinische Aktivität bei stark vorbehandelten CML-Patienten mit oder ohne Mutationen, mit vielversprechender Wirksamkeit bei Patienten mit T315I-Mutationen, einschließlich solcher, die gegen Ponatinib resistent oder intolerant sind.

In diese Phase-I-Studie wurden erwachsene CML-Patienten in der chronischen (CP) oder akzelerierten Phase (AP) eingeschlossen, die gegenüber >2 TKI resistent/intolerant waren. Patienten mit einer T315I-Mutation kamen nach Erhalt ≥1 TKI infrage, wenn keine andere wirksame Therapie verfügbar war. Patienten mit unkontrollierten Herz-Kreislauf-Erkrankungen wurden ausgeschlossen. T315I-mutierte Patienten wurden in Phase I unterschiedlichen Dosisniveaus zugeordnet, und 200 mg 2x täglich wurden für die Kohortenexpansion ausgewählt.

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