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Immunthrombozytopenie (ITP)

ASH 2020: FLIGHT-Studie untersucht Wirksamkeit von MMF + Kortikosteroid

Computergenerierte 3D-Illustration von Blutplättchen

Die Immunthrombozytopenie (ITP) ist eine seltene Autoimmunerkrankung, die mit Blutungsrisiko und Müdigkeit einhergeht. In der Erstlinientherapie werden Hochdosis-Kortikosteroide eingesetzt, wobei Nebenwirkungen, heterogenes Ansprechen und hohe Rezidivraten problematisch sind. Nur etwa 20 Prozent der Patienten erreichen eine anhaltende Langzeitremission.

In Großbritannien wird häufig Mycophenolat (MMF) als Zweitlinienbehandlung eingesetzt. Retrospektive Daten zur ITP deuten auf dessen Wirksamkeit bei 50-80 Prozent der Patienten bei guter Verträglichkeit, auch wenn es häufig erst verzögert zum Ansprechen kommt. Im Rahmen der FLIGHT-Studie (NCT03156452) wurde untersucht, ob MMF in Kombination mit Kortikosteroiden eine wirksamere Erstlinientherapie für ITP darstellen könnte als die aktuelle Standardbehandlung mit Kortikosteroiden allein.1

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