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Steuertipp

Warum der Fixkostenzuschuss so lange auf sich warten lässt

Der zweite Lockdown fühlt sich anders an als die Sperrtage im Frühjahr. Die Ordinationen stehen weitgehend offen und arbeiten – wenn auch unter erschwerten Bedingungen – auf mindestens dem gleichen Auslastungsniveau. Ich bemerke aber bei den Anfragen der Klienten, dass großes Interesse an den ökonomischen Hilfsmaßnahmen der Regierung besteht – unabhängig davon, ob sie für die einzelne Praxis relevant sind oder nicht.

Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei der Fixkostenzuschuss ein. Damit will die Regierung betroffenen Unternehmen über Finanzierungs- und Liquiditätslücken hinweghelfen.

Die Vorgeschichte: Wer den Fixkostenzuschuss der Phase I nicht beantragt hat, kann für die Zeit ab 16. September den FKZ der Phase II beantragen. Wie vielfach beschreiben, werden die Richtlinien für die Verlängerung des Fixkostenzuschusses noch von der europäischen Kommission geprüft. Daher wird vom Finanzministerium aktuell beim FKZ 2 eine Art Light-Version aufgelegt, die bei 800.000 Euro gedeckelt ist und seit 23. November beantragt werden kann. In Phase II ist wie in Phase I der Umsatzausfall entweder pauschal über Quartale zu ermitteln oder über monatliche Betrachtungszeiträume, wobei in Phase II nunmehr ein Gesamtbetrachtungszeitraum von maximal sechs Monaten (bzw. zwei Quartalen) möglich ist (entgegen drei Monaten bzw. einem Quartal in Phase I).

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