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Basaliome und Spinaliome von Differenzialdiagnosen abgrenzen

„Heller“ Hautkrebs wird häufiger diagnostiziert als alle anderen Karzinome zusammengenommen. Umso wichtiger ist es für Sie, die nicht-melanozytären Malignome auseinanderhalten zu können – auch ohne Dermatoskop oder Biopsie. (Medical Tribune 36-37/20)

Basaliome (links) erscheinen meist als „nicht heilende“ Knötchen. Spinaliome (rechts) sind hyperkeratotische Plaques mit indurierter Basis. Sie bluten schnell.

Handelt es sich bei dem verdächtigen Hautbefund um ein Basalzell- oder doch um ein Plattenepithelkarzinom? Die Antwort entscheidet darüber, wie rasch ein Patient zum Dermatologen überwiesen werden sollte. Wichtige Hinweise auf die Tumorentität liefern bereits Inspektion und Palpation. Dehnen Sie dabei die Haut, um das Ausmaß besser abzuschätzen. Subtile Verdickungen bis ins umliegende Gewebe z.B. finden sich insbesondere beim Basaliom. Entfernen Sie Krusten und Schuppen mit einem Alkoholtupfer. Blutet die darunterliegende Läsion, spricht das eher für ein Spinaliom, erklären Hayley Smith vom Nottingham NHS Treatment Centre und Kollegen.

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