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Humane Papilloviren

Die Suche nach dem heilenden Impfstoff

Mit ihrem Forschungsprojekt hat Dr. Janine Kimpel schon jetzt Geschichte geschrieben. Sie erhielt für ihre Forschung zu einem therapeutischen Impfstoff gegen HPV den bisher höchstdotierten Krebsforschungspreis der Österreichischen Krebshilfe. (CliniCum onko 3-4/20)

Anlässlich ihres heurigen 110. Geburtstag schrieb die Österreichische Krebshilfe den Krebsforschungspreis diesmal mit 110.000 Euro aus und suchte gezielt Projekte zum Thema „Humane Papillomviren und Krebs“. Eine Ausschreibung, die haargenau auf die Forschung von Janine Kimpel (37) passte. Die Virologin an der Universitätsklinik Innsbruck forscht an einem Impfstoff, der im Gegensatz zur derzeit üblichen vorbeugenden Impfung nach einer bereits erfolgten Infektion wirken soll. Basis für den therapeutischen Impfstoff ist eine modifizierte Variante des Vesikulären Stomatitis-Virus (VSV), welches bei Tieren wie Rindern, Schweinen oder Pferden auftreten kann. Beim Menschen kann das Virus grippeähnliche Symptome hervorrufen, gilt aber als ungefährlich.

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