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Buchrezension

Der Arzt und der Patient auf der Wippschaukel

Ein Psychologe und drei Ärzte nehmen sich kein Blatt vor dem Mund, wenn es um Probleme und Lösungsansätze im österreichischen Gesundheitssystem geht. Diese Direktheit – manchmal an der Grenze zum beißenden Spott – ist gleichzeitig die Herausforderung des Buches: Zimperlich darf der Leser nicht sein.

Das Buch „Im kranken Haus“ ist einem namentlich genannten Patienten gewidmet. Dieser sei ein langjähriger Freund des Autors Univ.-Prof. Dr. Rudolf Likar gewesen. Dem verstorbenen Freund hätte das Buch gefallen, denn es sei ein „Plädoyer für eine bessere, gesündere Zukunft der kommenden Generationen“. Mit der Gegenwart sind Likar (Klinikum Klagenfurt, LKH Wolfsberg), Dr. Georg Pinter (Klinikum Klagenfurt), Univ.-Prof. DDr. Ferdinand Rudolf Waldenberger (Kepler Universitätsklinikum Linz) und Univ.-Prof. Dr. Herbert Janig (Prof. i.R. Alpen-Adria-Universität Klagenfurt) nicht zufrieden. Sie hätten den Eindruck, die Institutionen behindern und hemmen sich gegenseitig, statt gemeinsam nach Lösungsmodellen für aktuelle Probleme im Gesundheitswesen zu suchen. Es geht ihnen aber explizit nicht nur um das Aufzeigen der Probleme anhand konkreter Beispiele, sondern auch um konkrete Lösungsansätze.

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