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Vitamin-D-Dosis: je höher – desto besser?

In einer randomisierten Doppel­blindstudie an 287 gesunden Kanadiern wurde über einen Zeitraum von drei Jahren die Wirkung von drei unterschiedlichen Tagesdosen Vitamin D (10.000 E, 4.000 E oder 400 E) auf die Knochendichte und Knochenstärke verglichen. Die Personen waren zwischen 55 und 70 Jahre alt und hatten zu Beginn der Studie keine Osteoporose und Vitamin-D-Serumkonzentrationen zwischen 30 und 125 nmol/L. Zusätzlich zum Vitamin D erhielten die Personen täglich 1.200 mg Kalzium. Die Serum-Vitamin-D-Konzentrationen lagen vor Studienbeginn, nach drei Monaten und nach drei Jahren bei 76, 76 und 77 nmol/L in der Gruppe, die 400 E Vitamin D erhielt. In der Gruppe mit 4.000 E Vitamin D täglich waren diese Werte 81, 115 und 132 und unter 10.000 E betrugen sie 78, 188 und 144 nmol/L. Am Ende der Studie hatten im Vergleich zur Gruppe mit 400 E Vitamin D pro Tag die Personen der beiden anderen Gruppen am Radius eine signifikant niedrigere Knochendichte: in der Gruppe mit 4.000 E −3,9 mg HA/cm3 und in jener mit 10.000 E −7,5 mg HA/cm3. Das entsprach einer Verringerung der Knochendichte um 2,4 % (4.000-E-Gruppe) und um 3,5 % (10.000-E-Gruppe). An der Tibia kam es nur unter 10.000 E zu einer Verringerung der Knochendichte. Die Knochenstärke änderte sich allerdings nicht.

Lauren A. Burt et al., JAMA 2019; 322: 736–45

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