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Univ.-Prof. Dr. Christoph Zielinski

Vienna Cancer Center: „Wir sind sehr konstruktiv und wollen alle involvieren“

Univ.-Prof. Dr. Christoph Zielinski will seine Pläne für das Vienna Cancer Center bis 2021 auf Schiene haben. Was Kritiker als heiße Luft bezeichnen, sei in Wahrheit unendlich viel, äußerst konstruktive Arbeit, so der Krebsexperte.

Inhalte des Videos
00:13 Vienna Cancer Center der MedUni und des Krankenanstaltenverbundes (KAV) Wien soll wohnortnahe Guideline-konforme Versorgung über alle onkologischen Disziplinen sicherstellen. 03:00 Die Koordination von Guidelines erfolgt unter der Verantwortung von Prof. Hilbe; ein einheitlich hohes Ausbildungslevel liegt im Verantwortungsbereich von Prof. Geissler und Prof. Jäger. 03:33 Wien soll zu einem Zentrum für klinische Studien werden. Durch Involvieren sämtlicher Häuser sollen mehr Patienten rascher in Studien eingeschlossen werden. 04:20 Einbeziehung der Pathologie: Prof. Klimpfinger und Prof. Müllauer garantieren molekulare Diagnostik nach modernsten Kriterien. 04:50 Interdisziplinäre Verknüpfung der chirurgischen Onkologie ist notwendig. Hohe Expertise wird meist durch hohe Fallzahl erreicht. 05:32 Doz. Kaufmann koordiniert entsprechende IT-Infrastruktur. Das System der Vinzenz Gruppe in Linz wäre auch für Wien attraktiv. 06:10 Kritiker bezeichnen unsere Pläne als „heiße“ Luft, aber es passiert unendlich viel Arbeit, die sehr konstruktiv ist und alle Player inkludiert. 06:50 Vier Haupt-Chirurgie-Bereiche: Leber/Gallenwege/Pankreas, oberer GI-Trakt, Lunge und Ovarialkarzinom. Die Verteilung muss nach Chirurgen entschieden werden, die hohe Expertise haben. 07:54 Gesamte internistische Onkologie kann kaum mehr von einer Person überblickt werden. VCC soll helfen, dass jeder Player nach individuellem Interesse eine besondere Expertise erlangen kann. 09:33 Ein Patientenleitsteuerungssystem befindet sich in Entwicklung und soll mittels elektronischem Findungssystem die optimale, z.B. chirurgische, Abteilung angeben. 10:25 Was die internistische Onkologie betrifft, wollen wir Patienten überall das gleiche Niveau anbieten (AKH, Kaiser-Franz-Josef-Spital, Donauspital, Wilhelminenspital, Krankenhaus Nord). 11:52 Wir haben eine enge Kooperation mit den geistlichen Häusern und dem Hanusch-Krankenhaus. 12:45 VCC-Organisation: wöchentlicher Jour fixe der Vorsitzenden, monatliches Treffen des Management Committee bringt ausgearbeitete Schwerpunkte weiter, großer Kreis/Fachkommission trifft sich alle zwei bis drei Monate. 14:00 Zeithorizont für Umsetzung: IT braucht länger als Umsetzung der Leitlinien. Vereinheitlichung der Ausbildung soll sehr bald starten. 15:00 Häuser mit allgemeiner innerer Medizin werden weniger. Der enorme Wissenszuwachs der Onkologie ist kaum zu überblicken. 39 Prozent der Onkologen leiden an Burnout. 17:10 Österreich ist in der glücklichen Lage, Medikamente von der Versicherung erstattet zu bekommen. In den wenigsten Fällen muss gefragt werden, ob man eine bestimmte Medikation einsetzen darf. 19:38 IT-System soll Medikamentenverschreibung und Diagnose-/Therapieschritte (Guideline-Konformität) einsehbar machen. 21:08 Mit MA-01 soll ein Termininstrument eingeführt werden, das Patienten hilft, unbürokratisch und rasch an das jeweilige Zentrum zu gelangen, das die bestmögliche Versorgung verspricht.

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