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OA Dr. Christoph Suppan

ESMO 2019: Hoffnung beim frühen triple-negativen Brustkrebs

Im Interview mit medonline, am ESMO 2019, spricht OA Dr. Christoph Suppan von der Med Uni Graz über neue Therapieansätze bei HER2-negativen und HER2-positiven Mammakarzinomen und berichtet von erfolgversprechenden aber auch ernüchternden Forschungsergebnissen beim triple-negativen Brustkrebs.

Inhalte des Videos
00:00 MONARCH 2: Hier zeigte sich nun auch eine Überlegenheit im Gesamtüberleben (+9,4 Monate) mit Abemaciclib (CDK4/6-Inhibitor) zusätzlich zum Oestrogen-Antagonisten Fulvestrant verglichen zu Fulvestrant mit Placebo bei Patientinnen mit fortgeschrittenem endokrin resistenten Hormonrezeptor-positiven und HER2-negativen Brustkrebs 01:40 MONALEESA-3: Der Vergleich von Fulvestrant plus Ribociclib (CDK4/6-Inhibitor) versus Fulvestrant plus Placebo zeigte in der Behandlung postmenopausaler Frauen mit Hormonrezeptor-positivem und HER2-negativem Brustkrebs eine Verlängerung des Gesamtüberlebens (median, nicht erreicht vs 40,0 Monate; HR, 0,724, 95% CI, 0,568-0,924, P = 0,00455). 02:44 monarcHER: CDK4/6: Erste Phase-II-Studie zur CDK4/6-Inhibition beim Hormonrezeptor-positiven, HER2-positiven Mammakarzinom. Es zeigte sich eine Verbesserung des progressionsfreien Überlebens von zwei Monaten mit Abemaciclib (mit oder ohne Fulvestrant) verglichen zu Trastuzumab und Chemotherapie und eine Overall-Responserate von etwa 30 Prozent mit Abemaciclib und Fulvestrant mit Trastuzumab. 04:16 KEYNOTE-522: Die zusätzliche neoadjuvante und adjuvante Behandlung mit dem PD-1-Inhibitor Pembrolizumab zur bestehenden neoadjuvanten Chemotherapie zeigte eine 13-prozentige Verbesserung der Rate pathologisch kompletter Remissionen. Auch PD-L1-negative Patienten profitierten. 06:24 KEYNOTE-119: Bei vorbehandelten Patientinnen mit triple-negativem, metastasiertem Brustkrebs zeigte die Monotherapie mit Pembrolizumab verglichen zur Chemotherapie insgesamt keinen Vorteil im Gesamtüberleben. Es zeigte sich ein Trend zugunsten von Pembrolizumab in der PD-L1-positiven Population. 07:43 Chemotherapie plus PARP-Inhibitor: Eine doppelblinde, placebokontrollierte Phase-III-Studie (NCT02163694) zeigt eine Verbesserung des progressionsfreien Überlebens bei fortgeschrittenem HER2-negativem Brustkrebs und BRCA-Mutationen unter Chemotherapie mit zusätzlicher Gabe des PARP1/2-Inhibitors Veliparib im Vergleich zu Chemotherapie alleine (14,5 vs 12,6 Monate; HR: 0,71; 95% CI, 0,57-0,88; p = 0.002).

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