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Personalia

VOIGTLÄNDER. In Brüssel wurde der „Internationale Black Pearl Award 2019“ an Assoc. Prof. PD Dr. Till Voigtländer verliehen. Der Neurologe der MedUni Wien ist einer der Gründerväter der heimischen Rare Disease Community, medizinischer Leiter der Nationalen Koordinationsstelle für seltene Erkrankungen (NKSE) sowie Leiter von Orphanet Österreich. Der Black Pearl Award wird von der Europäischen Organisation für seltene Krankheiten EURORDIS seit 2012 im Jahresrhythmus vergeben. Voigtländer erhielt die Auszeichnung in der Kategorie European Rare Disease Leadership für sein „outstanding leadership and commitment to the rare disease community“ und den positiven, nachhaltigen Beitrag, den er durch seine inhaltlich brillante und unermüdliche Arbeit im Bereich der Gesundheitspolitik für seltene Erkrankungen geleistet hat – und zwar sowohl in Österreich gemeinsam mit Pro Rare Austria als auch auf europäischer Ebene als Co-Vorsitzender des European Reference Networks Board of Member States.

Voigtländer organisierte u.a. eine Petition für einen Nationalen Aktionsplan 2008, rief 2009 den Marsch der seltenen Erkrankungen ins Leben und baute ab 2011 die Nationale Koordinationsstelle für seltene Erkrankungen (NKSE) an der Gesundheit Österreich GmbH auf. Außerdem ist er im Medizinischen Beirat von Pro Rare Austria. Dessen Obmann Dr. Rainer Riedl hält Voigtländer für einen „wirklich würdigen Preisträger. Mit seiner Energie und seinem Esprit ist er die Schlüsselfigur der Bewegung und steht stellvertretend für die vielen Menschen, die sich für die Betroffenen von seltenen Erkrankungen engagieren.“

STEINER. Mit 1. März übernahm Dr. Kostja Steiner die Leitung des Instituts für Anästhesiologie und Intensivmedizin am LKH Rohrbach, Oberösterreich. Der gebürtige Salzburger promovierte an der Med Uni Graz und absolvierte seine Facharztausbildung am LKH Graz West und am Universitätsklinikum Graz. Ab 2016 war Steiner als Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin am LKH Graz Süd-West tätig. Zukünftig will der neue Primarius in Rohrbach „in einem begeisterten Team exzellente Medizin mit Hausverstand auf hohem Niveau“ machen.

DOBLER. Ebenfalls mit 1. März übernahm Dr. Silvia Dobler, MPH, die Leitung des Instituts für Anästhesiologie und Intensivmedizin am LKH Kirchdorf, Oberösterreich. Die Anästhesistin absolvierte ihr Medizinstudium in Innsbruck und war zuletzt als Oberärztin am Med Campus III des Kepler Universitätsklinikums in Linz tätig. Dobler verfügt über Zusatzausbildungen in „Public Health and Hospital Management“ sowie „Public Health and Health Systems“. Ein Spezialgebiet der neuen Primaria ist die Schmerzmedizin für Erwachsene und Kinder. Ihre „absolute Leidenschaft“ gilt aber der Notfallmedizin – „sowohl im Notarzteinsatzfahrzeug als auch im Spital und im Helikopter“.

Neues Vorstandsteam Göttlicher Heiland

Wolfgang Sissolak, BSc, (links) zieht als neuer Pflegedirektor in den Vorstand des Göttlicher Heiland Krankenhauses ein. Ebenfalls neu im Vorstand: Mag. Barbara Lehner (2.v.l.) als neue Wertevorständin und Mag. (FH) Elisabeth Jirsa (4.v.l.) als kooptiertes Vorstandsmitglied für Personalmanagement. Die Ärztliche Direktorin Dr. Jelena Quint, MBA (3.v.l.) und Geschäftsführer Mag. Hubert Eisl, MBA, (ganz rechts) bleiben
dem Vorstand in ihren bisherigen Funktionen erhalten.

WILLHEIM. Assoc. Prof. Univ.-Doz. Dr. Martin Willheim wurde zum Leiter des Klinischen Instituts für Laboratoriumsmedizin am Universitätsklinikum St. Pölten bestellt. Aus seinen umfassenden Forschungsaktivitäten an der MedUni Wien gingen unzählige Kooperationen und auch neue Organisationsformen hervor, u.a. die zentrale Einrichtung für Durchflusszytometrie (Core Facility Flow Cytometry). Hochtechnisierte Verfahren dienen hier zur Erkennung, Isolierung und detaillierten Untersuchung von einzelnen Krebszellen, aber auch von Zellen der immunologischen Abwehr. Willheim war zuletzt als Erster Oberarzt am Zentrallabor mit Blutbank des Wilhelminenspital Wien tätig. Als Gründungsmitglied und langjähriger Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Zytometrie setzte er sich für eine verbesserte Weiterbildung von Ärzten und medizintechnischem Personal ein.

HEYN, LUCHTING. Die beiden Münchner Anästhesisten PD Dr. Jens Michael Heyn (Klinikum der Universität München) und PD Dr. Benjamin Luchting (Leiter Interdisziplinäres Schmerzzentrum am Klinikum Landsberg am Lech) wurden für ihre experimentellen und klinischen Forschungsarbeiten zum Zusammenhang zwischen chronischen Schmerzen und der adaptiven lmmunantwort mit dem diesjährigen „Deutschen Schmerzpreis – Deutscher Förderpreis für Schmerzforschung und Schmerztherapie“ ausgezeichnet. Die Schmerzexperten konnten bei Patienten mit chronischen Schmerzen erstmals zeigen, dass diese ein verändertes T-Zell-Muster aufweisen. „Die neuartigen Erkenntnisse aus diesen Forschungen sind von hoher klinischer Relevanz und könnten die Basis für neuartige und spezifischere Therapiekonzepte bei Patienten mit chronischen Schmerzen bilden“, erklärte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin Dr. Johannes Horlemann in seiner Laudatio.

PD Dr. Jens Michael Heyn (li.) und PD Dr. Benjamin Luchting erhielten den „Deutschen Förderpreis für Schmerzforschung und Schmerztherapie“.
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